Meine 5 Tages- Saftkur

Luisa mit langen Haaren, Schnipp Schnapp Haare ab, Typveränderung, Longbob, Redhead, redhair, Fashionblog, Berlin, Berliner Fashionblog, Blog für Redhead
Schnipp Schnapp- Haare ab
9. Mai 2018
Saftkur, Berioo, 5 Tage Saft, all about ginger, Longbob, Redhead, redhair, Fashionblog, Berlin, Berliner Fashionblog, Blog für Redhead

Warum mache ich eine Saftkur?

Zu aller erst möchte ich klar stellen, dass eine Saftkur keine Diät ist! Natürlich verliert man während einer Saftkur Gewicht, das ist allerdings nicht von langer Dauer. Ich persönlich habe die Saftkur gemacht, um danach wieder gesund durchzustarten. Denn während der Saftkur nimmt man weder Koffein noch Zucker zu sich (abgesehen von Fruchtzucker). Das entgiftet den Körper und man hat anschließend nicht mehr diesen gemeinen Heißhunger auf Süßes. Außerdem verschafft einen diese Art Detox einen Energieschub. Und diesen Energieschub konnte ich im tiefsten, dunklen Winter nur zu gut gebrauchen.

Welche Saftkur mache ich

Dieses Mal habe ich mich für die 5 Tages-Saftkur von Berioo entschieden. Das Positive an der Berioo Saftkur ist, dass die Säfte alle in Bio-Qualität sind und alle Zutaten zu 100 % natürlich sind. Außerdem werden die Säfte nicht in Plastikflaschen, sondern in Glasflaschen abgefüllt. Ein weiterer Pluspunkt ist eindeutig, dass Berioo mit gesunden Superfoods arbeitet. Nicht zu vergessen: Die Berioo-Saftkur ist im Vergleich zu anderen Saftkuren sehr preisgünstig.

Die Saftkur wird geliefert- Der erste Eindruck

Voller Vorfreude mache ich das große Paket auf. In dem Paket befinden sich 5 kleine Pakete- sehr praktisch, ein Karton pro Tag, das macht es einfach. Und kleine Überraschungen sind auch noch mit im Paket: Eine Kürbis-Mango-Suppe und zwei verschiedene Porridge-Testpackungen. Ich freue mich schon jetzt aufs Testen nach der Kur. Nun öffne ich eins der kleineren Pakete und sehe mir die Säfte an. Die Zutaten klingen vielversprechend und ich bin gespannt was die nächsten Tage bringen.

Der erste Tag- alles easy

Ich stehe früh auf und gehe in die Küche, doch anders als sonst koche ich mir nicht als aller erstes einen Kaffee, sondern füttere einfach nur die Katzen und gehe dann ins Bad. Als ich an meinem Schminktisch sitze, bin ich entspannt, denn ich weiß dass ich mir heute keine Gedanken darum machen muss was ich wann esse. Auf dem Weg ins Büro merke ich langsam dass ich wirklich Hunger habe, aber ich weiß ja dass es bald den ersten Saft gibt. Im Büro angekommen greife ich gespannt zu dem ersten Saft- Wachmacher mit Acai und Guarana! Geschmacklich sehr lecker, etwas herb aber trotzdem süß. Die Konsistenz ist ein klein wenig dickflüssig, aber trotzdem mehr Saft als Smoothie. Der Rest des Tages vergeht wie im Flug und ich habe kein Problem durchzuhalten.

Der zweite Tag- Motivation gesucht, Durchhaltevermögen gefunden

Morgens habe ich ziemlich starken Hunger. Nach den ersten beiden Säften habe ich den Hunger aber wieder unter Kontrolle. Der zweite Saft- Green mit Weizengras und roter Beete ist etwas gewöhnungsbedürftig aber lecker. Die rote Beete ist natürlich ziemlich dominant und man muss es mögen. Gegen Nachmittag denke ich kurz daran, dieses Mal vielleicht doch nur eine 3-Tages-Kur daraus zu machen, denn so wirklich habe ich gerade keine Motivation die Woche durchzuziehen. Doch dann denke ich mir: Du schaffst das und wenn du 3 Tage geschafft hast, kannst du die 2 Tage auch noch durchziehen. Und so schaffe ich es den zweiten Tag zu überstehen.

Der dritte Tag- Jobzusage- Ich will feiern

Am dritten Tag wache ich mit einem Loch im Magen auf. Ich habe so wahnsinnigen Hunger. Der letzte Saft am Abend- Kokoswasser mit Mango ist eben wirklich nur Kokoswasser mit einem Schuss Mango. Für mich reicht dieser leichte Saft am Abend leider überhaupt nicht aus um mich bis morgens satt zu halten. Heute bleibt der Hunger den ganzen Tag über und mir ist leicht schwindelig. Gegen 10 Uhr bekomme ich dann eine Mail: Ich habe eine Jobzusage für einen großartigen Job. Mein erster Gedanke: YES! Mein zweiter Gedanke: Oh nein! Jetzt kann ich nicht mal mit meinem Mann darauf anstoßen! Ich überlege hin und her: Abbrechen und sich ein Gläschen gönnen oder stark bleiben und das Feiern verschieben. Zum Glück habe ich noch ein paar Stunden Bedenkzeit. Mittags halte ich den Hunger und vor allem das Frieren nicht mehr aus- ich gönne mir eine Brühe. Das ist völlig in Ordnung und während der Saftkur erlaubt. Selten tat mir eine einfache Brühe so gut. Abends entscheide ich dann durchzuhalten und mich selbst nicht zu enttäuschen.

Der vierte Tag- zu viele Emotionen um Hunger zu haben

Routiniert trinke ich meinen ersten Saft im Büro. Der macht mich erstmal satt und somit bin ich bereit für diesen anstrengenden Tag. Dann ist es auch schon Zeit um meine Kündigung auszusprechen. Ich bin so aufgewühlt dass ich eigentlich kaum Hunger habe an diesem Morgen. Mittags trinke ich dann den dritten Saft- Green Matcha + Minze & Möhre. Ich bin kein Möhrensaft-Fan, aber mit Matcha und Minze ist es gar nicht so übel. Das Positive an einer Saftkur ist übrigens dass man mittags nicht diesen typischen Tiefpunkt hat. Der Tag vergeht wie im Flug und durch die ganzen Gespräche mit meinen Kollegen, habe ich kaum Zeit um an Essen zu denken. Abends auf der Couch packt mich der Hunger dann allerdings doch. Also gehe ich früh ins Bett und warte auf Tag 5.

Der fünfte Tag- Bald habe ich es geschafft

Der erste Gedanke: Nur noch einen Tag, dann habe ich es geschafft. Ich gehe also wieder zur Arbeit und trinke brav meine Säfte. Ab mittags kann ich den Gedanken an feste Nahrung aber nicht mehr aus meinem Kopf bekommen. Ich freue mich einfach so sehr darauf wieder etwas anderes als süßen Saft zu mir zu nehmen. Aber ich trinke vorbildlich meinen vierten Saft- Acai. Dieser Saft ist etwas herber und dickflüssiger, aber trotzdem noch süß und lecker. Dann fahre ich auch schon nach Hause und freue mich aufs Wochenende und darauf Samstag endlich meinen neuen Job zu feiern. Zu Hause angekommen ist es dann aber noch einmal Saft angesagt. Der fünfte Saft- Acai + Spinat & Grünkohl. Auch dieser Saft ist wieder süß und schmeckt nicht besonders stark nach Spinat oder Grünkohl. Er ist etwas leichter als die anderen Säfte und hält nicht so wahnsinnig lange satt. Auch wenn ich mich schon etwas fitter fühle, gehe ich nach meinem Kokoswasser früh ins Bett und freue mich unglaublich auf den nächsten Tag.

Der Tag danach

Ich starte nicht direkt mit fester Nahrung, sondern mache mir eine leckere Smoothie-Bowl aus Beeren und Mango. Und obwohl es keine feste Nahrung ist, tut dieser andere Geschmack einfach nur gut. Dazu gibt es einen Kaffee. Ich bin der glücklichste Mensch auf Erden. Am Nachmittag durchforsten wir stundenlang verschiedene Möbelgeschäfte, aber ich bleibe erstaunlich lange fit. Abends gibt es dann, entgegen der Empfehlung leicht zu essen, einen Burger und ein Gläschen Aperol Spritz. Natürlich habe ich Angst dass mein Magen rebelliert, aber mir gehts fabelhaft und ich genieße das Essen so sehr. Auch wenn ich nur die Hälfte schaffe.

Fazit

Ich bereue die Saftkur auf keinen Fall und werde es auf jeden Fall wieder machen. Allerdings werde ich nicht noch einmal die Berioo-Saftkur machen. Vielleicht hat es mit meiner persönlichen Verfassung zu tun und damit dass einfach so wahnsinnig viel los während der Saftkur, aber mir fiel es dieses Mal sehr schwer durchzuhalten. Im Sommer habe ich bereits die 5-Tages-Saftkur von Kale and me gemacht und es fiel mir um einiges leichter. Was sicher auch daran liegt, dass ich weniger Hunger hatte. Die Säfte von Berioo sind alle lecker, aber trotz der unterschiedlichen Zutaten ist der Geschmack der Säfte sehr, sehr ähnlich. Die Kale and me-Säfte sind deutlich abwechslungsreicher. Und natürlich sind die Glasflachen ökologisch gesehen viel besser, aber für einen Bahnfahrer wie mich, ist das hohe Gewicht der Glasflaschen leider eher von Nachteil. Auf jeden Fall fühle ich mich auch nach dieser Saftkur besser und fitter. Außerdem ist es ein tolles Gefühl die 5 Tage durchgezogen zu haben. Wie meine Kollegin neulich zu mir sagte, als ich vor einer Herausforderung stand: "Du hast eine 5-Tages-Saftkur geschafft, da sollte das jawohl kein Problem sein!" Das werde ich mir von nun an vor jeder Herausforderung sagen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.